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| Der Zauber der Weissen Wüste |
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| In der Wüste gibt die Stille den Ton an |
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| Ein Reisebericht von Beat Steffen |
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Ein Führer – ein Muss Ohne Führer ist eine Reise in die Weisse Wüste von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Karten gibt es keine, das einzige was hier zum Überleben hilft, ist die Erfahrung der einheimischen Beduinen. Es macht den Anschein, als kenne unser Führer Hamdey jeden Stein in dieser Gegend. Die Behauptung, man könne ihn in der Nacht irgendwo aussetzen und er finde garantiert nach Hause, glauben wir ihm gerne, ohne es aber wirklich ausprobieren zu wollen.
Seine Adresse hatte ich vom Fotografen-Kollegen Paul Gehrig, der die Gegend schon mehrmals besucht hat. Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Wüste vernünftig zu bereisen – entweder mit Kamelen oder aber mit einem Jeep. Kamele eignen sich für besessene Fotografen wie mich leider nicht, obwohl ich mich mit einigen Vertretern dieser Spezies recht schnell anfreunden konnte (gemäss anwesenden Insidern sei das nicht erstaunlich!). Kamele wollen, einmal aufgestanden, einfach nur laufen. Andauernde Stops sowie auf- und absitzen mögen sie nicht. Los geht’s!
Anmerkung Aschi Widmer: Kamele sind und bleiben die idealen Begleiter und Tragtiere in der Sahara. Kamele kann der Fotograf am Zügel führen, viel Ausrüstung am Sattel befestigen und Gebiete durchqueren, vor denen ein Geländeauto kapitulieren muss. Und Kamele hinterlassen keine Reifenspuren!
Der Vorteil des Geländeautos ist die Geschwindigkeit und die Möglichkeit, "fotografisch unproduktive Strecken" schnell hinter sich zu lassen. Das soll in keine Kritik an Beat Steffen sein, ich kenne und schätze ihn seit Jahren als Fotograf und Naturliebhaber. Ich reise ja selber viel mit Geländeautos. Aber auf meinen Libyen- Kameltrekkings habe ich die Wüstenschiffe kennen und schätzen gelernt und möchte sie gegen keinen 4WD eintauschen...auch wenn ich viel fotografiere. |
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